Im Dienst der Kirchenmusik
Der Chor Szent Korona aus Balog nad Ipľom wurde 1997 gegründet und widmet sich seit seinen Anfängen der Musica Sacra, also der Kirchenmusik. Seine wichtigste Aufgabe war von Beginn an die musikalische Mitwirkung an der Liturgie in den Kirchen von Balog nad Ipľom und der näheren Umgebung. Später wurde das Tätigkeitsfeld durch Konzertauftritte und internationale Auftritte erweitert.
Seinen Namen erhielt der Chor nach der Nachbildung der Heiligen Krone, die auf dem Turm der St.-Nikolaus-Kirche in Balog nad Ipľom zu sehen ist. In den vergangenen fast drei Jahrzehnten hat der Chor den Namen von Balog nad Ipľom zu zahlreichen kirchenmusikalischen und kulturellen Veranstaltungen sowie auf Konzertbühnen im In- und Ausland getragen.
Die Geschichte des Chores
Der Gedanke, einen Chor Szent Korona zu gründen, entstand bereits Anfang der 1990er Jahre. Mons. Tibor Montskó, päpstlicher Kaplan, setzte sich maßgeblich für die Gründung ein und gilt als geistlicher Vater des Chores. Der Chor wurde 1997 gegründet, und Ottó Molnár leitet das Ensemble seit seinen Anfängen.
In der Anfangszeit bildete vor allem die musikalische Mitwirkung an der Liturgie in den Kirchen von Balog nad Ipľom und der Umgebung den Schwerpunkt der Auftritte. Das gemeinsame Singen und die regelmäßigen Proben ließen nach und nach eine Gemeinschaft entstehen, in der neben der musikalischen Arbeit auch die persönlichen Beziehungen und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitglieder wuchsen.
1997 gegründet
Der Chor Szent Korona wurde 1997 in Balog nad Ipľom gegründet.
Auf Initiative von Mons. Tibor Montskó
Mons. Tibor Montskó, päpstlicher Kaplan, spielte bei der Entstehung des Gründungsgedankens eine wichtige Rolle und gilt als geistlicher Vater des Chores.
Aus der Liturgie hervorgegangen
Die ersten Auftrittsmöglichkeiten des Chores ergaben sich aus seinem musikalischen Dienst bei der Liturgie in den Kirchen von Balog nad Ipľom und der näheren Umgebung. Aus dieser Tätigkeit entwickelte sich später das Konzertleben des Chores.
Kirchenmusik und ein vielseitiges Repertoire
Im künstlerischen Schaffen des Chores Szent Korona nimmt die Kirchenmusik eine zentrale Stellung ein. Sein Repertoire reicht vom gregorianischen Choral über geistliche Werke der Renaissance, des Barock und der Romantik bis hin zur zeitgenössischen ungarischen Kirchenmusik. Damit verbindet das Programm des Chores die jahrhundertealte Tradition der Kirchenmusik mit Werken zeitgenössischer ungarischer Komponisten.
Gregorianischer Choral
Ein wichtiger Ausgangspunkt des Repertoires ist die gregorianische Kirchenmusik.
Renaissance und Barock
Geistliche Werke aus Renaissance und Barock nehmen im Repertoire des Chores einen bedeutenden Platz ein.
Kirchenmusik der Romantik
Auch die kirchenmusikalische Tradition der Romantik gehört zum künstlerischen Programm des Chores.
Zeitgenössische ungarische Kirchenmusik
Der Chor widmet sich auch der Aufführung von Werken zeitgenössischer ungarischer Kirchenmusik.
Liturgischer Dienst
Die kirchenmusikalische Tätigkeit bildet weiterhin die Grundlage für das Wirken des Chores Szent Korona. Der Gesang des Chores in der Liturgie ist dabei nicht lediglich eine konzertähnliche Darbietung, sondern ein musikalischer Dienst am Gottesdienst.
In der ersten Phase seiner Geschichte boten vor allem die Kirchen von Balog nad Ipľom und der näheren Umgebung dem Chor die wichtigsten Auftrittsmöglichkeiten im Rahmen der Liturgie. Diese enge Verbindung mit dem liturgischen Leben blieb auch später ein prägender Bestandteil seiner Tätigkeit.
Gesang in der Liturgie
Durch die Aufführung geistlicher Werke wirkt der Chor an der musikalischen Gestaltung der Heiligen Messen und anderer liturgischer Feiern mit.
In Balog nad Ipľom
Einer der wichtigsten Wirkungsorte des Chores ist selbstverständlich seine eigene Gemeinde und die dortige kirchliche Gemeinschaft.
Kirchenmusik im Konzert
Kirchenmusikalische Werke erklingen auch im Rahmen von Konzerten. So kann der Chor sein Repertoire über den liturgischen Dienst hinaus einem größeren Publikum vorstellen.
Von der Liturgie auf die Konzertbühne
Mit der weiteren Entwicklung des Chores Szent Korona gewann neben dem liturgischen Dienst in der eigenen Gemeinde auch die Konzerttätigkeit zunehmend an Bedeutung. Der Chor trat an zahlreichen Orten in Ungarn und im Ausland auf, darunter Budapest, Wien, Rom, Padua, Salzburg, Bratislava und Brüssel.
Zu den Auftrittsorten gehören Kirchen, Kathedralen, Konzerthäuser und kulturelle Einrichtungen. Mehrfach sang der Chor auch an Orten, die für das kirchliche und musikalische Leben Europas von besonderer Bedeutung sind.
Ungarn
In Budapest trat der Chor unter anderem in der St.-Stephans-Basilika, in der Matthiaskirche, an der Liszt Ferenc Musikakademie und im Pesti Vigadó auf.
Europäische Kirchen
Zu den Auftritten im Ausland zählen unter anderem Veranstaltungen in Rom, Wien, Salzburg, Bratislava, Olmütz, Brüssel und Krakau.
Internationale Konzerttätigkeit
In den vergangenen Jahrzehnten gastierte der Chor in zahlreichen europäischen Ländern. Seine Konzerttätigkeit reicht heute weit über die Grenzen von Balog nad Ipľom hinaus.
Werke mit Bezug zu Balog nad Ipľom
Ein besonders bedeutendes Kapitel in der Geschichte des Chores Szent Korona ist die Aufführung kirchenmusikalischer Werke, die mit der Heiligen Krone verbunden sind. Mit dem Chor sind die Uraufführungen von Tamás Daróci Bárdos’ Szent-Korona-Messe und des Werkes Hymnus über die Heilige Krone verbunden. Die Uraufführung der Szent-Korona-Messe fand im Rahmen der Festveranstaltung statt, die 2005 in Balog nad Ipľom ausgerichtet wurde.
Szent-Korona-Messe
Bei der Uraufführung des Werkes von Tamás Daróci Bárdos im Jahr 2005 wurde die Szent-Korona-Messe vom Chor Szent Korona aus Balog nad Ipľom aufgeführt.
Hymnus über die Heilige Krone
Auch die Uraufführung dieses Werkes ist mit dem Chor verbunden und stand im Zusammenhang mit der Festveranstaltung des Festes der Heiligen Krone im Jahr 2005.
Musik und lokales Kulturerbe
Im künstlerischen Wirken des Chores verbinden sich Kirchenmusik und das historische und kulturelle Erbe von Balog nad Ipľom.
Wettbewerbe und Auszeichnungen
Der Chor Szent Korona hat in den vergangenen Jahrzehnten bei mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben beachtliche Ergebnisse erzielt. 1999 erhielt er bei den XI. Kodály-Tagen und 2001 beim Internationalen Chorwettbewerb in Námestovo eine Silberband-Bewertung. 2002 wurde der Chor bei den XII. Kodály-Tagen mit einem Goldband und dem Lob der Jury ausgezeichnet.
KÓTA-Preis
Im Jahr 2022 wurde der Chor mit dem KÓTA-Preis ausgezeichnet. Die Ehrung würdigte die hochwertige Interpretation von Musica Sacra, insbesondere der zeitgenössischen ungarischen Kirchenmusik, sowie seinen Beitrag zur Bewahrung und Weitergabe nationaler Traditionen.
Wass-Albert-Preis
Im Januar 2023 erhielt der Chor Szent Korona aus Balog nad Ipľom den Wass-Albert-Preis. Die Auszeichnung wurde für seine Arbeit zum Schutz des kulturellen Erbes und für seinen Einsatz zur Bewahrung der ungarischen Identität verliehen.
Kodály-Tage, 2026
Bei den Jubiläums-Kodály-Tagen 2026 erhielt der Chor Szent Korona eine Goldband-Bewertung mit dem Lob der Jury und wurde zum Gesamtsieger des Wettbewerbs erklärt.
Chorleitung
Die fachliche und künstlerische Leitung des Chores Szent Korona liegt bei den Dirigenten Ottó Molnár und Károly Pászti. Präsident des Chores ist Márk Czibulya. Ottó Molnár leitet den Chor seit seiner Gründung und wirkt gemeinsam mit Károly Pászti an der künstlerischen Leitung des Ensembles mit. Márk Czibulya gehört zu den Gründungsmitgliedern und ist Präsident des Chores.
Ottó Molnár
Dirigent und einer der künstlerischen Leiter des Chores. Er steht dem Ensemble seit dessen Gründung als Dirigent vor.
Károly Pászti
Dirigent und gemeinsam mit Ottó Molnár der zweite künstlerische Leiter des Ensembles.
Márk Czibulya
Gründungsmitglied und Präsident des Chores, der sich auch an den organisatorischen und technischen Aufgaben des Ensembles beteiligt.

Der Chor Szent Korona und Balog nad Ipľom
Der Chor Szent Korona ist nicht einfach nur ein in Balog nad Ipľom beheimateter Chor. Sein Name, seine Geschichte und sein künstlerisches Profil sind eng mit dem kirchlichen und kulturellen Erbe der Gemeinde verbunden.
Mit einem Namen, der auf die mit der St.-Nikolaus-Kirche in Balog nad Ipľom verbundene Tradition und auf das örtliche Erbe der Heiligen Krone verweist, trat der Chor über sein lokales Umfeld hinaus und vertritt Balog nad Ipľom seit nahezu drei Jahrzehnten an zahlreichen Orten in Europa.
Der Dienst an der Musik
Die Geschichte des Chores Szent Korona begann mit dem liturgischen Dienst und führte ihn später in Konzertsäle, Kathedralen und zu internationalen Veranstaltungen des Chorwesens. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeit steht jedoch weiterhin die Kirchenmusik, vom gregorianischen Choral über die großen Epochen der Kirchenmusikgeschichte bis hin zu zeitgenössischen ungarischen Werken.
Das Wirken des Chores ist zugleich eng mit dem kirchlichen Leben von Balog nad Ipľom, mit der Tradition der Kirchenmusik und mit jenem kulturellen Erbe verbunden, das das Ensemble seit nahezu drei Jahrzehnten durch seinen Dienst weiterträgt und vermittelt.


Verbundenheit mit der Pfarrgemeinde
Der Chor Szent Korona nimmt im Leben der Pfarrgemeinde eine besondere Stellung ein. Durch seinen liturgischen Dienst ist er unmittelbar mit dem Leben der Kirche verbunden, während er mit seinen Konzerten und kulturellen Auftritten zugleich Menschen über Balog nad Ipľom hinaus erreicht.
Damit verbindet die Tätigkeit des Chores kirchlichen Dienst, musikalische Arbeit und die Mitwirkung am kulturellen Leben von Balog nad Ipľom.
Musik, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet
Seit seiner Gründung im Jahr 1997 verbindet die Entwicklung des Chores Szent Korona liturgischen Dienst, die Tradition der Kirchenmusik und die Konzerttätigkeit innerhalb einer einzigen Gemeinschaft. Sein Repertoire reicht vom gregorianischen Choral bis zur zeitgenössischen ungarischen Kirchenmusik. Die Werke stammen aus verschiedenen Epochen, sind jedoch gleichermaßen in der Tradition der Kirchenmusik verwurzelt.
Der in Balog nad Ipľom gegründete und dort beheimatete Chor verfügt heute über internationale Erfahrungen im Chorwesen und bleibt zugleich eng mit jenem kirchlichen und gemeinschaftlichen Dienst verbunden, aus dem seine Tätigkeit ursprünglich hervorgegangen ist.