Sakrale Kleindenkmäler von Balog nad Ipľom

Zeugnisse des Glaubens in Balog nad Ipľom

Zu den sakralen Kleindenkmälern von Balog nad Ipľom gehören freistehende Statuen und Figurengruppen, die Teil des katholischen religiösen und kulturellen Erbes der Gemeinde sind. Die Figurengruppe der drei Heiligen, die Pietà auf dem Friedhof und die Statue der heiligen Elisabeth von Thüringen stammen aus unterschiedlichen Zeiten und stehen jeweils für eigene historische Zusammenhänge.

Diese Denkmäler machen den christlichen Glauben und die Verehrung der Heiligen auch außerhalb des Kirchenraums sichtbar. Ihre Standorte und ihre Geschichte sind eng mit der Vergangenheit von Balog nad Ipľom, seinen religiösen Traditionen und dem örtlichen Erinnerungsvermögen verbunden.

Die Figurengruppe der drei Heiligen von 1872

Im Ortszentrum von Balog nad Ipľom steht an einer Straßenkreuzung eine Figurengruppe mit dem heiligen Johannes Nepomuk, dem heiligen Florian und dem heiligen Wendelin. Die farbig gefasste, volkstümlich gestaltete Komposition zählt zu den bedeutenden sakralen Kleindenkmälern der Gemeinde.

Nach Angaben des Archivs der sakralen Kleindenkmäler entstand die Figurengruppe im Jahr 1872. Die drei Heiligen sind in einer einheitlichen Komposition aus einem einzigen Steinblock herausgearbeitet. Die Inschrift am Sockel besagt, dass István Pásztori und seine Ehefrau Katalin Török das Denkmal zur Ehre Gottes errichten ließen.

Drei Heilige in einer Komposition

Das Besondere an der Figurengruppe ist die Darstellung dreier verschiedener Heiliger in einem einzigen sakralen Werk. Der heilige Johannes Nepomuk gilt als Märtyrer des Beichtgeheimnisses, der heilige Florian als Schutzpatron der Feuerwehrleute, während der heilige Wendelin insbesondere bei Viehhaltern und Hirten verehrt wird.

Die Figurengruppe vereint damit die Erinnerung an mehrere wichtige Bereiche der traditionellen katholischen Frömmigkeit auf dem Land. Die Heiligenfiguren stehen im öffentlichen Raum der Gemeinde, an einer Kreuzung von Wegen.

Geschichte der Figurengruppe

Jahr der Errichtung

Die Figurengruppe entstand im Jahr 1872. Laut der Inschrift auf dem Sockel wurde sie von István Pásztori und seiner Ehefrau Katalin Török errichtet.

Standort

Die Figurengruppe steht im Zentrum von Balog nad Ipľom an einer Straßenkreuzung. Ihre Lage im öffentlichen Raum veranschaulicht die traditionelle Funktion sakraler Kleindenkmäler innerhalb des Ortes.

Gestaltung der Figurengruppe

Die drei Figuren wurden aus einem einzigen Steinblock herausgearbeitet und bilden eine einheitliche, farbig gefasste Komposition. Das Denkmal ist von einer Eisenumfriedung umgeben.

Die Pietà auf dem Friedhof

IAuf dem Friedhof von Balog nad Ipľom steht eine Pietà, die die Jungfrau Maria mit dem vom Kreuz abgenommenen Christus darstellt. Die Darstellung verweist auf das Leiden und den Tod Christi sowie auf den Schmerz der Gottesmutter.

Den ortsgeschichtlichen Quellen zufolge stammt die Skulptur von Ján Nagy, einem slowakischen Bildhauer ungarischer Herkunft. In der ortsgeschichtlichen Zusammenfassung der Gemeinde wird die Pietà als Teil einer Gedenkstätte auf dem Friedhof genannt, die den Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs gewidmet ist.

Die Botschaft der Pietà

Im Umfeld des Friedhofs lenkt die Pietà den Blick auf den leidenden Christus und die Schmerzensmutter. Die Aufstellung der Skulptur an diesem Ort verbindet somit die christliche Betrachtung des Leidens Christi mit dem Gedenken an die Verstorbenen.

Die derzeit zugänglichen Quellen enthalten keine ausreichenden Angaben zum genauen Entstehungsjahr der Skulptur und zu den Umständen ihrer Anfertigung. Sicher ist lediglich, dass sie in den ortsgeschichtlichen Unterlagen als Werk von Ján Nagy geführt wird.

Statue der heiligen Elisabeth von Thüringen

Im Zentrum von Balog nad Ipľom steht eine Statue der heiligen Elisabeth von Thüringen, die zu den jüngeren sakralen Denkmälern der Gemeinde gehört. Das Archiv der sakralen Kleindenkmäler führt sie als eigenständiges sakrales Kleindenkmal.

Der mit der Statue verbundene Elisabeth-Gedenkpark entstand im Jahr 2007. Am 18. November 2007, in dem Jahr, in dem des 800. Jahrestages der Geburt der heiligen Elisabeth gedacht wurde, wurde der Gedenkpark gesegnet und der Grundstein für die Statue gelegt. Am 19. November, dem Fest der heiligen Elisabeth, wurde die Statue feierlich enthüllt.

Die heilige Elisabeth und die Rose

Die Rose ist ein traditionelles ikonografisches Attribut der heiligen Elisabeth. Ihre Verbindung mit der Heiligen geht auf die Überlieferungen über ihr Leben zurück und hat die Rose zu einem bekannten Merkmal ihrer Darstellung gemacht.

Sakrale Zeugnisse im Alltag

Die sakralen Kleindenkmäler von Balog nad Ipľom sind keine isolierten Kunstwerke, sondern Bestandteil des alltäglichen Ortsbildes. Die Figurengruppe der drei Heiligen steht im Zentrum der Gemeinde an einer Straßenkreuzung, sodass die drei Heiligenfiguren auch für Passanten gut sichtbar sind. Die Pietà auf dem Friedhof lenkt an einem Ort des Totengedenkens den Blick auf das Leiden Christi und den Schmerz der Gottesmutter. Die Statue der heiligen Elisabeth wiederum bewahrt als Teil einer gemeinschaftlichen Gedenkstätte die Verehrung der Heiligen.

Trotz ihrer unterschiedlichen Standorte gehören alle drei Denkmäler zum selben lokalen religiösen Erbe. Ihre Präsenz im öffentlichen Raum, auf dem Friedhof und an einem gemeinschaftlich genutzten Ort zeigt, dass die Zeugnisse des katholischen Glaubens in Balog nad Ipľom nicht ausschließlich mit den Kirchen verbunden sind, sondern auch zum alltäglichen Lebensraum der Gemeinde gehören.

Unter den sakralen Denkmälern der Gemeinde

Die Figurengruppe der drei Heiligen aus dem Jahr 1872, die Pietà auf dem Friedhof und die 2007 errichtete Statue der heiligen Elisabeth sind sakrale Denkmäler aus drei unterschiedlichen Epochen. Gemeinsam verdeutlichen sie, dass das religiöse Erbe von Balog nad Ipľom nicht an eine einzige historische Epoche gebunden ist.

Die ältere Figurengruppe und der spätere Gedenkpark entstanden in unterschiedlichen historischen Zusammenhängen, während die Pietà mit dem von Gedenken und Gebet geprägten Umfeld des Friedhofs verbunden ist. Trotz ihrer unterschiedlichen Gestalt sind alle drei Denkmäler sichtbare Bestandteile desselben lokalen katholischen Erbes.